Freitag, 12. Oktober 2012

i see light

Im Zug sitzt dieses kleine Wesen und erhält vorzugsweise wenig Zuspruch. Seine Musik ist laut und kratzig. Niemand mag das. Das stört. Aber das Wesen weiß das doch nicht. Es träumt. Von großen Träumen und kleinen Realismusspektren. Realistisch. Das Wesen hasst das. Aber jetzt ist es es. Weil es glaubt, das Träume weh tun. Das Wesen beachtet beim Aussteigen keine Menschen. Auch die nicht, die es anrempelt. Es ist egal. Es zählt nur die eigene Realtität, mit niemanden Träume teilen. Weiß doch sowieso niemand was es fühlt, weil man doch immer nur sein eigenes Bewusstsein hat und niemand nur annähernd erahnen könnte, wie es empfindet, wenn es die Sonne auf der Haut spürt.
Von Tag zu Tag wird es älter und es weiß einfach nicht wie es weiter gehen soll, was passiert. Das Wesen hasst es, wenn Pläne unfähig sind. Es hasst soviel und liebt so wenig. Weil Liebe zu groß ist, um es auszusprechen.

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